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Kuhnbieri
14.08.2026, 06:00:00

Objektausstattung im Gesundheitswesen – Teil 2 von 2

Im ersten Teil unserer Serie haben wir gezeigt, weshalb eine erfolgreiche Objektausstattung bereits lange vor der ersten Lieferung der Ausstattungskomponenten beginnt. Doch was passiert, wenn die neue Station eröffnet ist und sich die Anforderungen im laufenden Pflegealltag verändern?

Die neue Station eines Pflegeheimes ist seit einigen Monaten in Betrieb. Möblierung, medizinische Geräte und Mobilitätslösungen haben sich im Alltag etabliert.

Doch dann verändert sich der Bedarf: Eine Bewohnerin zieht kurzfristig ein und benötigt ein zusätzliches Pflegebett. Auf einer anderen Station wird vorübergehend ein Pflegerollstuhl gebraucht. Gleichzeitig steigt der Verbrauch an Handschuhen, Desinfektionsmitteln und Produkten für die Wundversorgung.

Solche Veränderungen sind nicht aussergewöhnlich. Sie gehören zum Alltag einer Pflegeeinrichtung.


Mit der Eröffnung beginnt die nächste Phase

Mit dem Einzug der Bewohnerinnen und Bewohner endet zwar das Aus- oder Umbauprojekt. Die Anforderungen an die Einrichtung entwickeln sich im laufenden Pflegealltag jedoch weiter.

Neue Bewohnerinnen und Bewohner bringen individuelle Bedürfnisse mit. Die Belegung verändert sich, einzelne Bereiche werden modernisiert und zusätzliche Hilfsmittel oder medizinische Geräte werden benötigt.

Eine langfristig funktionierende Ausstattung muss deshalb nicht nur gut geplant sein. Sie sollte sich auch flexibel an veränderte Situationen anpassen lassen.


Flexibel reagieren, statt dauerhaft überdimensionieren

Nicht jede zusätzliche Ausstattung wird langfristig benötigt. Manchmal braucht es ein weiteres Pflegebett, einen Pflegerollstuhl oder ein medizinisches Gerät lediglich für einen begrenzten Zeitraum.

In solchen Situationen können Mietlösungen eine wirtschaftliche und flexible Alternative zum Kauf sein. Einrichtungen können kurzfristig zusätzliche Kapazitäten schaffen, ohne die Ausstattung dauerhaft erweitern zu müssen.

Gut zu wissen

Mietlösungen eignen sich unter anderem für:

  • Kurzfristigen Mehrbedarf
  • Vorübergehende Einsätze
  • Umbau- und Übergangsphasen
  • Zeitlich begrenzte individuelle Bedürfnisse

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Ein funktionierender Betrieb braucht mehr als Ausstattung

Während bei einem Neu- oder Umbau zunächst Pflegebetten, Möblierung und medizinische Geräte im Mittelpunkt stehen, braucht es für einen reibungslosen Pflegealltag weitere Leistungen.

Verbrauchsmaterialien für Hygiene, Wund- und Inkontinenzversorgung müssen zuverlässig verfügbar sein. Medizinische Geräte und Hilfsmittel benötigen regelmässige Wartungen, damit sie langfristig sicher und zuverlässig genutzt werden können. Bei kurzfristigem Mehrbedarf sind zudem flexible Mietlösungen gefragt.

Erst das Zusammenspiel dieser Bereiche ermöglicht es einer Einrichtung, verlässlich auf Veränderungen zu reagieren.


Die sechs Bausteine einer nachhaltigen Objektausstattung

  • Planung & Projektbegleitung
  • Einrichtung & Medizintechnik
  • Mobilität & Hilfsmittel
  • Verbrauchsmaterial
  • Flexible Mietlösungen
  • Wartung & technischer Service

Während in der Planungs- und Umsetzungsphase vor allem die ersten beiden Bausteine im Mittelpunkt stehen, gewinnen im laufenden Betrieb Mobilitätslösungen, Verbrauchsmaterial, Mietangebote und technische Dienstleistungen zunehmend an Bedeutung.

Je nach Entwicklung der Einrichtung verschieben sich die Schwerpunkte. Entscheidend ist deshalb, die einzelnen Bereiche nicht isoliert zu betrachten, sondern sinnvoll aufeinander abzustimmen.


Objektausstattung endet nicht mit der Übergabe

Eine Pflegeeinrichtung entwickelt sich kontinuierlich weiter. Deshalb endet eine professionelle Objektausstattung nicht mit der Lieferung und Inbetriebnahme von Pflegebetten oder medizinischen Geräten.

Wer Planung, Ausstattung und laufenden Betrieb als zusammenhängenden Prozess versteht, schafft die Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen, effiziente Arbeitsabläufe und eine Umgebung, die Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende langfristig unterstützt.

Als langfristiger Partner begleiten wir Einrichtungen auch nach der Projektumsetzung bei zusätzlichem Ausstattungsbedarf, veränderten Anforderungen sowie mit Mietlösungen, Verbrauchsmaterial und Technischem Service.

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